Seit vielen Jahren entwickle ich UX/UI-Sound Designs für verschiedene Bereiche. Ich arbeite eng mit UX-Teams, Entwicklern und Produktmanagern zusammen – von der strategischen Beratung bis zur konkreten Umsetzung. Meine Arbeit basiert auf umfangreichen Erfahrungswerten aus realen Produktentwicklungen, Usability-Testings und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
UX/UI
Portfolio
Medizintechnik: Anästhesie, Augenchirurgie, Endoskopie, HF-Chirurgie, Kardiologie, Minimalinvasive Chirurgie, Neonatologie, Alarme nach DIN EN 60601-1-8
Labortechnik
Accessibility– / City-Sounds, Rettungsfahrzeuge, mobile Warngeräte für Einsatzkräfte
Sofware & Apps: Inhouse-Software, Embedded Systems
Smart Home
(Aufgrund von NDAs können an dieser Stelle ausschließlich Tätigkeitsfelder genannt werden.)
WIE ICH ARBEITE
Ich bin Sparringspartner auf Augenhöhe bei allen Sound-Entscheidungen: ästhetisch, funktional und audiotechnisch. Jeder UX/UI-Sound-Entwicklungsprozess beginnt mit einer Analyse (und ggf. Optimierung) technischer Rahmenbedingungen und mit kritischem Hinterfragen der Anzahl an produktspezifischen Sounds. Denn in der Regel ist weniger mehr: Ziel ist nicht eine maximale akustische Präsenz, sondern Relevanz.
UX/UI-Sounds entstehen bei mir nicht im luftleeren Raum. Soundlayouts werden frühzeitig und realitätsnah mit entsprechender Soundhardware und in möglichst realistischer Geräteumgebung entworfen. So lassen sich klangliche Entscheidungen unter realen Bedingungen treffen: Lautsprecher, Verstärker, Gehäuse, Umgebungsgeräusche und (insofern möglich) Systemlatenzen fließen von Anfang an in die Gestaltung ein.
Für Usability-Studien und iterative Tests programmiere ich interaktive Sound-Software, mit der sich Parameter, Zustände und Übergänge flexibel variieren und evaluieren lassen. Prototypische Umsetzungen können über serielle Schnittstellen zum Produkt, im Betriebssystem oder auf Microcontrollern erfolgen.
Vom hochwertigen Lautsprecher bis zum Piezzo-Summer, vom frei gestaltbaren UX/UI-Sound bis zur Normenkonformität reize ich gerne die akustischen Gestaltungskorridore aus.
SOUND CANNOT NOT COMMUNICATE
Ich unterstütze Teams dabei, Sound gezielt als kommunikatives Werkzeug einzusetzen – von der Funktionalität bis zur emotionalen Wirkung. UX/UI-Sounds sind unverzichtbarer Teil einer ganzheitlich designten Mensch-Maschine-Interaktion. Sie tragen wesentlich zur User Experience bei und müssen – ebenso wie Produktdesign oder GUIs – kontextgerecht entwickelt werden.
UX-Sounds sind mehr als UI-Signale. Frei nach Paul Watzlawicks Axiomen der Kommunikation können auch Sounds nicht nicht kommunizieren. Klangfarbe, Lautstärke, Tonfolgen, Timing, Impulsdauern und Pausen transportieren unausweichlich Informationen über Funktion, Präzision, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit (Paradebeispiel aus der Produktakustik: Ein lauter Staubsauger ’saugt besser‘), Modernität, Wertigkeit und Ergonomie. Jeder Sound kommuniziert auf mehreren Ebenen und im interaktiven Bereich prägen kontinuierliche Interaktionsklänge unausweichlich das Markenverständnis.
Gelungene UX/UI-Sound Designs berücksichtigen alle Ebenen der Wahrnehmung: funktional, emotional, kognitiv und kontextuell. Meine Gestaltungslösungen entstehen aus Erfahrung, Analyse und gestalterischer Präzision – immer angepasst an Anwendung, Nutzer:innen und technische Rahmenbedingungen.
WISSENSTRANSFER
Die Weitergabe von Wissen an jüngere Generationen ist mir ein wichtiges Anliegen. Entsprechend lehre ich UX-Sound in den Studiengängen Ingenieurpsychologie (BA) und Human Factors (MA) am Hochschulcampus Tuttlingen.
Durch meine frühen Berufserfahrungen in der Medizintechnikindustrie habe ich zudem im Kontext UX/UI-Sound eine besondere fachliche und persönliche Verbindung zu diesem Bereich entwickelt. Vor diesem Hintergrund habe ich Fachartikel in einschlägigen Fachzeitschriften publiziert.
MedEngeneering
„Sounddesign-Innovationen für medizinische Geräte“
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DeviceMed
„Genau hingehört, Alarmklänge nach DIN 60601-1-8“
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Medizin & Technik
Sound-Design: So könnten Medizingeräte ganz anders klingen
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